2018-09-05 18:11

Planung für Windpark wird aufgefrischt

Wynigen

Die Machbarkeit wird abgeklärt: Zwischen Ferrenberg, Friesenberg, Häckligen und Hohtannen könnten bis zu vier Windturbinen gebaut werden.

Ein Teil der Wynigenberge ist einer von kantonsweit elf möglichen Standorten für Windenergieanlagen.

Ein Teil der Wynigenberge ist einer von kantonsweit elf möglichen Standorten für Windenergieanlagen.

(Bild: Thomas Peter)

An der Unterstützung des Wyniger Gemeinderats hats nicht gelegen. Trotzdem ist das Vorhaben, in den Högern von Wynigen einen Windpark zu installieren, nicht vom Fleck gekommen – bis heute. Zuletzt hatten die Bernischen Kraftwerke (BKW) 2015 im Gebiet Häckligenegg auf etwa 850 Metern über Meer das Windpotenzial gemessen. Bis heute, denn inzwischen vermeldet der Wyniger Gemeinderat, dass er eine Absichtserklärung mit der Sol-E Suisse AG unterzeichnet hat.

Diese Firma – eine 100-prozentige BKW-Tochter – plant, realisiert und betreibt in der ganzen Schweiz Kraftwerksanlagen für die Gewinnung erneuerbarer Energien.Die Voraussetzungen für einen Windpark sind offenbar gegeben: Im Gebiet zwischen Ferrenberg, Friesenberg, Häckligen und Hohtannen könnten bis zu vier Windturbinen gebaut werden. Daher vermeldet die Behörde die Wiederaufnahme des Vorhabens. Das habe sie bereits Ende Mai beschlossen.

Nun soll die Frage nach der grundsätzlichen Machbarkeit eines Windparks in den Wynigenbergen beurteilt werden. Die Abklärungen werden mit der Considerate AG durchgeführt, einem regional tätigen Planungsunternehmen im Bereich erneuerbarer Energien und Energie­effizienz.

Im Richtplan des Kantons Bern wird ein Teil der Wynigenberge als einer von kantonsweit elf möglichen Standorten für Windenergieanlagen bezeichnet (wir berichteten). Den Anteil erneuerbarer Energien am Energie­verbrauch Wynigens will die ­Gemeinde erhöhen. Daher unterstützt die Behörde entsprechende Projekte, die auf erneuerbaren Energiequellen fussen.

pd/cd