2019-07-18 13:39

Aargauer Kantonspolizei sucht Sexualtäter «Mario»

Eine 23-Jährige wurde am Eidgenössischen Turnfest in Aarau Opfer eines Sexualdelikts. Jetzt hat die Polizei ein Robotbild des Täters veröffentlicht.

Die Ermittlungen nach dem Täter führten bislang zu keinem Erfolg. Archivfoto: Keystone

Die Ermittlungen nach dem Täter führten bislang zu keinem Erfolg. Archivfoto: Keystone

Eine 23-jährige Frau ist in Aarau am Eidgenössischen Turnfest (ETF) vor knapp vier Wochen Opfer eines Sexualdelikts geworden. Mit einem Robotbild sucht die Polizei den Täter, der sich «Mario» nannte. Die Frau war am Freitagabend, 21. Juni, mit Freunden auf dem Gelände des ETF im Aarauer Schachen gewesen, wie die Aargauer Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte. Gegen Mitternacht wollte sie von einem Festzelt her die Toilette aufsuchen.

Beim Warten auf eine freie Toilettenkabine wurde sie von einem Mann angesprochen. Da das spätere Opfer an Krücken ging, zeigte sich der Unbekannte zunächst hilfsbereit und hielt ihr diese, solange sie sich in der Toilette befand, wie die Polizei weiter schreibt.

«Mario» sprach mit Zürcher Dialekt

In der Folge gingen die beiden ein Stück zusammen, worauf der Mann die Frau plötzlich beiseite zerrte. An einer dunklen Stelle abseits des Festrummels verging sich der Unbekannte an der jungen Frau. Als sie sich wehrte, liess der Täter von ihr ab und flüchtete. Das Opfer erstattete am Tag darauf bei der Kantonspolizei Anzeige.

Die Ermittlungen nach dem Täter führten bislang zu keinem Erfolg. Daher veröffentlichte die Kantonspolizei ein Robotbild des ungefähr 25 Jahre alten Mannes. Er ist etwa 185 Zentimeter gross und von sportlicher Statur.

Das Robotbild: So soll der Täter aussehen. Foto: Kapo Aargau

Er hat dunkle, gekrauste Haare und wies zur Tatzeit einen Dreitagebart auf. Sein braungebranntes Gesicht weist Akne-Narben auf. Er trug damals ein graues T-Shirt mit einem Markenlogo auf der linken Brust und Jeans. Er hatte einen der Strohhüte aufgesetzt, wie er von einem Sponsor des Turnfests verteilt worden war. Der Mann sprach gemäss Angaben des Opfers Zürcher Dialekt.

sep/sda