2019-09-10 17:17

Grosser Besucherandrang am 25. Bauernmarkt

Boltigen

12 Stände von einheimischen Bauern und 15 von Gewerbebetrieben präsentierten ihr Angebot.

Die Besucher schlenderten in Scharen über den gemütlichen Markt, der sein 25-Jahr-Jubiläum feierte.

Die Besucher schlenderten in Scharen über den gemütlichen Markt, der sein 25-Jahr-Jubiläum feierte.

(Bild: PD / Jill Dominizak Coray)

Nach den ersten sorgenvollen Blicken der Ausstellenden am 25. Boltiger Bauernmarkt hatte das Wetter ein Einsehen und zeigte sich von der angenehmen Seite. Dieses Jahr strömte nicht der Regen, sondern die Besucher schlenderten in Scharen über den gemütlichen Markt und liessen sich von den liebevoll hergerichteten Ständen zum Kauf von allerlei Köstlichkeiten verführen.

Köstlichkeiten, welche teilweise auf den Alpen von den Bauern und Bäuerinnen produziert wurden oder auch zu Hause mit den Erträgen aus dem Garten.

12 Stände von Bäuerinnen und Bauern aus Boltigen und 15 Gäste, darunter etliche einheimische Gewerbebetriebe, beherbergte dieses Jahr der Bauernmarkt. Während an den Ständen der Bäuerinnen und Bauern vorwiegend hochwertige kulinarische Produkte angeboten wurden, waren die Stände der Gäste bunt gemischt.

Scherenschnitte, Holzwaren, Gemüse, Brot, Most oder auch Kunsthandwerk, Trachten, Alphornbau oder Sattlereiprodukte rundeten das Angebot ab. Auch dieses Jahr waren selbstverständlich die Tiere mit dabei.

Eine besondere und wahrscheinlich auch den Zeitgeist berücksichtigende Köstlichkeit präsentierte ein Stand mit Glace in verschiedenen Geschmacksrichtungen aus Ziegenmilch.

Im Vergleich zum Gründungsjahr des Bauernmarktes von 1995 waren markant weniger Bauernstände zu verzeichnen. Im ersten Jahr boten 23 Bäuerinnen und Bauern ihre Produkte an, und 8 Bauern zeigten ihre Tiere. Auch das kann ein Abbild der heutigen Zeit sein. Dafür präsentierte sich der Markt vielfältiger.

Ausklang erst in der Nacht

Wie immer endete auch der 25., der Jubiläums-Bauernmarkt erst in der Nacht, nach einem geselligen Abend in der Heuhütte. Dieses Jahr sorgten die Kummerbuebe Saanenland für gepflegte Jodlerklänge und Ländler Panache und die Familienmusik Lasenberg für «lüpfige» Musik, sodass kaum jemand mehr ruhig sitzen bleiben konnte.

sp/pd