2019-08-13 15:43

In zwei Stunden aufs Schilthorn

Der Inferno-Halbmarathon führt über 21 Kilometer von Lauterbrunnen auf den Piz Gloria.

Mekonen Tefera, Jonas Lehman und Werner Marti (v.l.) beim Inferno-Halbmarthon 2018. Marti war letztes Jahr als erster am Ziel, startet dieses Jahr aber nicht.

Mekonen Tefera, Jonas Lehman und Werner Marti (v.l.) beim Inferno-Halbmarthon 2018. Marti war letztes Jahr als erster am Ziel, startet dieses Jahr aber nicht.

(Bild: zvg)

  • Ueli Flück

Der Inferno-Halbmarathon ist zwar älter als der Inferno-Triathlon, steht aber doch etwas in dessen Schatten. Wie dem auch sei, bis Anfang Woche wies die Startliste rund 400 Namen auf. «Es werden aber noch mehr werden, da Nachmeldungen bis eine Stunde vor dem Start möglich sind», weiss Rennleiter Kurt Herren aus Erfahrung.

So ist es denn schwierig, Favoriten zu nennen. Sicher ist, dass der Schnellste des Vorjahres, der Profi-Skialpinist Werner Marti aus Grindelwald, nicht dabei sein wird. Er startet mit dem Team Raiffeisen in der Team-Trophy des Triathlons und bestreitet dort die Roadbike-Strecke von Oberhofen nach Grindelwald. Am Start sein wird aber der Vorjahreszweite, der Äthiopier Mekonen Tefera, der in Herrenschwanden lebt und für den TV Länggasse Bern startet.

Ein «Jubiläum» wird Karin Jaun (TV Unterseen) feiern können. Sie startet zum 15. Mal und klassierte sich bisher immer in den Top Ten

Dem Publikum bekannt vorkommen dürfte der Läufer mit der Startnummer 1012. Es ist Heinz Zurbrügg (Reichenbach), bis und mit 2018 zwölf Jahre lang Inferno-Tri-OK-Präsident. Seine Mitstreiter schenkten ihm zum Abschied und Dank die Startnummer (20)12. Ein «Jubiläum» wird Karin Jaun (TV Unterseen) feiern können. Sie startet zum 15. Mal und klassierte sich bisher immer in den Top Ten.

Die Halbmarathonstrecke – 21,097 Kilometer mit 2175 Meter Steigung – führt vom Camping Jungfrau aus durch Lauterbrunnen, dann via Winteregg nach Mürren und die Triathlonstrecke hinauf aufs Schilthorn. Der Start erfolgt um 10.15 Uhr. Der Tagessieger wird das Ziel nach rund 2 Stunden erreichen (Siegerzeit 2018: 2:02:11,1). Nach 5 Stunden und 44 Minuten traf im letzten Jahr auch die langsamste Läuferin (Wanderin) bei James Bond auf der Schilthornterrasse ein.