ABO+2019-07-18 15:05

Lieber einen Sitz gewinnen als Martullo verhindern

Für die Wahlen im Herbst wollen die Mitteparteien Allianzen gegen links und rechts schmieden. Doch persönliche Unverträglichkeiten und Rechenspiele verhindern das.

Wer wird bei den Nationalratswahlen im Herbst von Listenverbindungen profitieren? Foto: Keystone

Wer wird bei den Nationalratswahlen im Herbst von Listenverbindungen profitieren? Foto: Keystone

Für eine lösungsorientierte Politik – und gegen die Kompromisslosigkeit der rechten und linken Polparteien: So positionieren sich die Mitteparteien in den eidgenössischen Wahlen. Darum haben die CVP, die GLP, die BDP und die EVP Anfang Jahr eine Wahlallianz angekündigt. «Wir streben Gewinne für die politische Mitte an und wollen deshalb möglichst flächendeckend gemeinsame Listenverbindungen», sagte BDP-Präsident Martin Landolt in der «NZZ am Sonntag». Der EVP-Generalsekretär Roman Rutz sekundierte: «Gemeinsam will die Mitte der Polarisierung entgegentreten.»